Hockeyherren scheitern knapp

Enttäuschte Gesichter bei Spielern und Fans nach dem 2:2 Unentschieden gegen Großflottbek vor einer tollen Kulisse und in einem sehr fairen Spiel, in dem die Hamburger zwei Mal in Führung gingen und die Blau-Weissen trotz Herausnahme des Torhüters in den letzten 8 Minuten nicht mehr zum nötigen Sieg gelangten.  

Der Spielbericht:

„Riesenstimmung und eine gigantische Kulisse bildeten mehr als würdige äußere Bedingungen für dieses Endspiel um den Erstligaaufstieg. Rund 1000 Zuschauer säumten die Blau-Weiß-Anlage. Die Kölner, die für ihren Aufstieg einen Sieg brauchten, machten weitgehend das Spiel, kamen aber selten zu klaren Abschlussgelegenheiten. „Wir hatten zwar viele Anteile, waren aber einfach nicht durchschlagskräftig genug“, so Montag. Den Kölner Drang unterbrachen Gegentore durch Torben Nowak und später Paul Smith „immer zum ungünstigsten Zeitpunkt“ (Montag). Trotzdem durften die Hausherren nach den Ausgleichstoren von Sebastian Behr und Montag per Ecke hoffen, dass in den verbleibenden acht Minuten noch der Lucky Punch gelingt. „Schade, da wäre heute mehr drin gewesen“, so der frühere Weltmeister und Olympiasieger, bei dem aber schon wenige Stunden nach der ersten Enttäuschung der Stolz auf das Erreichte durchbrach: „Heute standen elf Jungs auf dem Platz, die ich damals in der Regionalliga übernommen habe. Dass wir heute um den Sprung in die erste Liga spielen durften, zeigt unsere Entwicklung. Und jedes Jahr haben wir unsere Punktausbeute gesteigert. Wir werden es wieder versuchen.“ Einen „Riesendank“ sprach Montag im Namen seiner Mannschaft auch allen Helfern aus, die dieses zum Großevent gewordene Endspiel organisatorisch auf die Beine stellten.“

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