Hockey-Auftakt mit souveränem Sieg und bitterer Niederlage

Nach dem so knapp verpassten Aufstieg am letzten Spieltag der vergangenen Saison starteten die 1. Hockeyherren mit einem souveränen 6:2-Erfolg gegen den DHC Hannover. Bei wechselhaften Wetter-Bedingungen im Blau-Weiss-Hockeypark stach vor allem Jonas Kreuzberg mit einem Hattrick hervor.
Einen Tag später empfingen die 1. Damen Eintracht Braunschweig. In einem Spiel mit wechselnder Führung und Toren durch Lynn Werker und Ariane Baumann wurde die Partie in den Schlussminuten  leider durch ein irreguläres Tor  zu Gunsten der Niedersachsen zum 2:3 entschieden.
Am kommenden Wochenende gehen die Bundesliga in NRW (Herren) bzw. Bremen/Hamburg (Damen) auf Auswärtsfahrten. Nächstes Heimspiel am Samstag, 21.09.2019 um 14:00 Uhr der 1. Damen gegen ETuF Essen.

Berichte hockey.de…

Herren – 2. Bundesliga Nord | BW Köln – DHC Hannover 6:2 (3:0)
Tropfnass verließen die Spieler den Platz, denn im letzten Viertel regnete es kräftig vom Himmel herab. „Das hatte dann nicht mehr viel mit Hockey zu tun“, sagte Kölns Spielertrainer Jan-Marco Montag später zu den grenzwertigen Platzverhältnissen. Am verdienten Sieg änderte das viele Wasser freilich nichts. Blau-Weiß Köln siegte deutlich mit 6:2 über Hannover. Zu verdanken hatten die Gastgeber diesen Erfolg vor allem ihrer starken, dominanten ersten Hälfte, die auch in eine 3:0-Pausenführung mündete. Nach dem Seitenwechsel hatte der DHC den besseren Start, gleich gelang der Anschlusstreffer, sogar das 2:3 lag in der Luft. „Da waren wir kurz am Schwimmen“, musste Montag eingestehen. Das 4:1 durch den Dreifach-Torschützen Jonas Kreutzberg befreite die Gastgeber aus ihren Nöten. Und so kam man letztlich noch zum klaren Sieg. „Ich bin zufrieden, das war ein guter Saisonstart für uns“, fasste Jan-Marco Montag zusammen. Dass es drei grüne, drei gelbe und wenige Minuten vor Schluss sogar eine gelb-rote Karte (für Victor Schach nach einem dem triefnasen Regen geschuldeten Ausrutscher, der zum sliding tackling mutierte) passt nicht ganz zu Montags Eindruck („es war ein sehr faires Spiel“) und war hauptsächlich taktischen Unterbrechungen geschuldet.

Damen – 2. Bundesliga Nord | BW Köln – Eintracht Braunschweig 2:3 (1:1)
Einen gelungenen Einstand als neuer Trainer der Braunschweiger Damen feierte Andreas Dolge. Der hauptsächlich aus seiner Osternienburger zeit bekannte Coach konnte sich über einen 3:2-Auswärtssieg der Eintracht bei Blau-Weiß Köln freuen. Früh waren die Gäste durch eine von Anne Motyl verwandelte Stecherecke in Führung gegangen. Köln brauchte einige Zeit, um gegen die gut verteidigenden Niedersächsinnen zu eigenen Chancen zu kommen. Erst kurz vor der Halbzeit gelang dann aber der Ausgleich durch Lynn Werker. Und kurz nach der Pause hatte Köln dann sogar die Führung, als Ariane Baumann die gewählte Reingebervariante bei der ersten Blau-Weiß-Ecke erfolgreich abschloss. Doch auch Braunschweig beherrschte genau diese Variante, mit der Dinah Fröhlich zum 2:2 ausglich. Als man sich schon langsam auf ein leistungsgerechtes 2:2 einstellen konnte, kam es noch zum großen Aufreger des Spiels. Zwei Minuten vor Ende gelangte ein Flankenball durch den Kölner Schusskreis. Am langen Pfosten lauerte Julia Hemmerich, die tatsächlich an den Ball kam und ihn dann auch im Kasten unterbrachte. Doch vor dem Abschluss war der Ball nach Ansicht der Kölner am Fuß der Eintracht-Spielerin, die zudem noch ein Luftloch schlug, ehe sie den Ball ins Tor schoss. Die wilden Proteste von Blau-Weiß blieben beim Schiedsrichtergespann ungehört. „Später haben wir uns die Szene gemeinsam auf Video angeschaut, wo das Fußspiel klar zu sehen war. Die Schiris haben sich dann entschuldigt“, sagte BW-Trainer Ulf Anders, der den Vorfall als „ärgerlich“ beschrieb.

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