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Ahl Häre





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In unserer losen Folge der Interviews mit traditionellen Mannschaften unseres Club sprachen wir mit Mitgliedern der Hockeymannschaft „Ahl Häre“ . Als Gesprächspartner standen der derzeitige „Präsident“ Rolf Pape und das langjährige AH Mitglied Hartmut Wittig zur Verfügung.
 
 
 
 
 

Homepage (HP): Schön, dass ihr euch Zeit genommen habt, um die Mannschaft der „Ahl Häre“ einmal den Mitgliedern des Clubs vorzustellen. Seit wann gibt es denn überhaupt dieses Team?

Harmut Wittig (HW): Eigentlich gab es schon immer eine Mannschaft der alten Herren, die sich aus ehemaligen Spielern der 1.Herren zusammen setzte. Damals wurde diese Mannschaft auch „100 Tore Mannschaft“ genannt, weil sie es schafften, innerhalb einer Saison über 100 Tore zu schießen. Tja, und dann kamen auch immer mehr Hobbyspieler und Mitglieder der zweiten Mannschaft zum Zuge.
Rolf Pape (RP): Allerdings fand der Spielbetrieb dann meistens an Wochenenden auf gemeinsamen Reisen statt, zu dem auch gerne die Spielerfrauen mitgenommen wurden – was übrigens bis heute beibehalten wurde.

HP: Das heißt, die AH waren schon immer eine sehr homogene Truppe, die nicht nur auf den sportlichen Bereich fixiert waren.

HW: Das war von Anfang an das Bestreben und hat sich bis heute in dieser Form erhalten. So gibt es immer noch zahlreiche Freundschaften neben dem Hockeyplatz und auch viele Spielerfrauen haben einen intensiven Kontakt untereinander.
RP: Das zeigt sich auch immer wieder an unserer alljährlichen Weihnachtsfeier, zu dem gerne viele Inaktive und langjährige Mitglieder der AH zusammen kommen.

HP: Da hat man ja auch schon die tollsten Geschichten über kulturelle Highlights an diesen Abenden gehört.

HW: Ja, das war immer schon Tradition, dass auf der Weihnachtsfeier Aufführungen durch die Mitglieder stattfanden. Besonders hervorgetan haben sich da unser leider sehr früh verstorbener Jürgen Laaf (bekannt unter dem Namen Lala)und der immer noch aktive Klaus Koch.
RP: Wohl allen in Erinnerung bleiben wird ein von uns in einer Gaststätte aufgeführtes Krippenspiel, bei dem es sich Jürgen Laaf nicht nehmen ließ, selber das in der Krippe liegende Christkind zu spielen und damit bei allen Anwesenden große Heiterkeit auslöste.

HP: Aber auch sonst sind die AH ja bekannt für ihre kulturellen Ausflüge und großen Reisen.

RP: An diese großen Reisen denken wir immer wieder gerne zurück. Mit China, Mexiko, Indien, Syrien, Ägypten und diversen Städtereisen sind wir auch ganz schön in der Welt unterwegs gewesen. Außerdem finden mehrmals im Jahr kulturelle Veranstaltungen statt, wie z.B. Besichtigungen, Theaterbesuche und Führungen, die von den Mitgliedern der AH selbst initiiert werden.

HP: Und was tut sich im sportlichen Bereich?

HW: Da mussten wir dem Alter irgendwann Tribut zollen und fanden keine dem Leistungsstand entsprechenden Gegner mehr. Früher fand in jedem Jahr ein großes, internationales Turnier statt, welches von den AH durchgeführt wurde.
RP: Und welches wir unserem Altinternationalen Horst Espenhahn dann anlässlich eines runden Geburtstages zu seinen Ehren in „Horst Espenhahn Turnier“ umbenannten. Aber leider fiel auch dieses Turnier dann dem Mangel an Spielpartnern zum Opfer.

HP: So wird also jetzt gar kein Hockey mehr gespielt?

RP: Doch, traditionell treffen wir uns in den Wintermonaten jeden Sonntag von 10.30 bis 12.00 zum so genannten „Rumhockey“, welches nicht nur wegen des in der Halbzeitpause angebotenen Getränkes regen Zuspruch findet.
HW: Seit über 25 Jahren trifft man sich zu dieser „Trainingseinheit“ und der Wettergott meinte es fast immer gut mit uns. Bisher änderte sich das Wetter meistens erst mit dem Schlusspfiff zum Negativen und gegen die teilweise doch empfindlichen Temperaturen helfen warme Kleidung und natürlich der in der Halbzeit gereichte heiße Tee mit Rum. Und liegt der Platz wirklich mal unter einer Schneedecke, wird immer noch der Fußball ausgepackt.

HP: Was macht denn der Nachwuchs für eure Mannschaft?

RP: Dank der Initiative von Jürgen Schmitz wurde eine neue Runde der Ü 50 Mannschaften ins Leben gerufen und einige ältere Spieler unseres Clubs zum Mitspielen akquiriert. So ergibt sich eine gute Mischung aus AH Spielern und „Nachwuchs“-Spielern, die so langsam in die Strukturen der Ahl Häre hineinwachsen. Für die Zukunft ist uns also nicht bange. Und auch die neuesten Hockeyregeln werden uns dadurch nahe gebracht.

HP: Dann wünschen wir euch für die Zukunft auch noch alles Gute und bedanken uns für das Gespräch.

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