Hockey: Sieg (Herren) und Niederlage (Damen)

Mit einem 2:0 Sieg kehrten unsere 1. Herren von ihrer Reise nach Hannover zurück und hielten damit Kontakt zur Tabellenspitze. Nach dem frühen Treffer in der 4. Minute von Björn Künstlinger verlegte sich die Mannschaft aufs Kontern und hatte damit in der 59. Minute auch Erfolg durch Benedikt Wippermann. Ihr erstes Heimspiel bestreiten die Herren am Samstag, 04.05.2019 um 13:15 Uhr gegen DSD Düsseldorf.

Die 1. Damen dagegen verloren äußerst unglücklich mit 2:3 gegen den Crefelder HTC, wobei der entscheidende Treffer für die Gäste erst in der Schlussminute durch einen Siebenmeter fiel. Bis dahin hatte die Mannschaft beim Einstand von Trainer Ulf Anders gut mitgespielt und jeweils einen Rückstand ausgeglichen. Nun heißt es für die Mannschaft nächste Woche beim Club zur Vahr Bremen zu punkten, um Abstand zum Tabellenende zu gewinnen.

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Herren – 2. Bundesliga Nord | DHC Hannover – BW Köln 0:2 (0:1)
Ganz früh und ganz spät fielen die beiden Tore dieses Spiels. Und beide wurde sie von den Gästen erzielt. Björn Künstlinger brachte Köln nach vier Minuten in Führung, Benedikt Wippermann sorgte in der vorletzten Minuten nach Konter mit dem 2:0 für die Entscheidung. „Nur im ersten Viertel war Köln die wirklich bessere Mannschaft. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben dann wir dominiert, aber wir haben es heute nicht erzwingen können“, war DHC-Trainer Mike Wiebe später enttäuscht, dass seine Hannoveraner lange vergeblich dem 1:1-Ausgleich hinterhergelaufen waren. Woran es lag, dass aus der optischen Überlegenheit in den zweiten 30 Minuten nichts Zählbares herausgezogen wurde, darüber grübelte Wiebe nach Schlusspfiff noch lange. „Wir haben uns heute ein bisschen den Schneid abkaufen lasse. Da hat bei uns die Entschlossenheit gefehlt, sich im Angriff auch wirklich mal durchsetzen zu wollen“, sagte der Trainer. Deshalb sei der Sieg für Köln letztlich auch nicht unverdient gewesen, wenngleich die Gäste keine so starke Leistung abgeliefert hätten. Das Ergebnis wollte Wiebe lieber auf die eigene Schulter nehmen: „Wir haben durch eigene Dummheit verloren.“

Damen – 2. Bundesliga Nord | BW Köln – Crefelder HTC 2:3 (0:1)
Alle hatten sich schon mit einem Unentschieden in einem sehr fairen Spiel ohne Zeitstrafen angefreundet, als in vorletzter Minute der Kölner Abwehr noch ein Fehler unterlief und Krefeld noch einmal zum Abschluss kommen konnte. Nach abgewehrtem ersten Ball wurde die CHTC-Angreiferin regelwidrig am Nachschuss gehindert – Siebenmeter. Und den verwandelte die routinierte Verena Würz schließlich zum 3:2-Siegtreffer für den Crefelder HTC. „Das ist sehr ärgerlich, denn eigentlich muss dieses Spiel unentschieden ausgehen. Das sah auch mein Trainerkollege Sebastian Folkers so“, sagte Ulf Anders. Der Trainereinstand des neuen Blau-Weiß-Coaches verlief also zumindest ergebnistechnisch unglücklich. Doch mit der Leistung seiner Mannschaft konnte Anders sehr zufrieden sein: „Das war blitzsauberes Hockey mit hohem Tempo, von beide Mannschaften.“ Zwei Rückstände konnte Köln ausgleichen, um auch noch auf das dritte Gegentor reagieren zu können, fehlte einfach die Zeit. Für die Kölner Fangemeinde der Moment des Spiel war eindeutig das 1:1-Ausgleichstor von Lena Horstmann. Bei ihrem ersten Bundesligaeinsatz lenkte die 16-Jährige eine Flanke mit dem Schläger hinter dem Rücken in die Kasten. „Ein echtes Traumtor“, so Anders.

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